|
NET -
CONSULT | ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
|
Qualitätsmanagement in Projekten Neueinführungen und Änderungen, die nach den Prinzipien von ITIL in einen Regelbetrieb übergeben werden und dort dann die Rahmenbedingungen von SLAs erfüllen müssen, werden vor ihrer Inbetriebnahme immer diversen Tests und Abnahmen unterzogen. Mit Hilfe dieser Tests und Abnahmen überprüfen die Betreiber die Betriebsfähigkeit der neuen Lösung. Hier kommen sehr häufig so genannte System- und Integrationstests in Verbundtest- Integrationstestumgebungen zum Einsatz. Gerade in komplexen Umgebungen sollte eine solche Integrationstestumgebung als eigene Instanz, durch die alle neuen Lösungen und Releases im Verbund mit den bestehenden Systemen und Schnittstellen getestet werden, zur Verfügung stehen. Im Rahmen meiner Tätigkeit bei der LH-Systems habe ich den Aufbau einer solchen Umgebung geleitet sowie den Betrieb dieser Umgebung über ein Jahr lang geführt. Die Tests und Abnahmen am Ende eines Projektes alleine sind aber in keinem Falle ausreichend. Grundsätzlich sollte über die gesamte Projektlaufzeit einer kontinuierlichen Qualitätsüberwachung unterzogen werden. Die Art des Projektes (z.B. Softwareentwicklung, Infrastruktur, etc.) spielen hierbei nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, daß Abweichungen und Fehler bereits so früh wie möglich erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Diese Qualitätssicherungsmaßnahmen sind in jedem Fall vom Projektleiter zu planen und zu dokumentieren. Diese sollten sich in jedem Fall an den Prozessen orientieren, die in dem jeweiligen Unternehmen als Standard für Qualitätssicherungsmaßnahmen definiert sind. Regelmäßige und fortlaufende Qualitätssicherungsmaßnahmen und Tests verkürzen außerdem die Aufwände bei der Abnahme / Übergabe in einen Regelbetrieb deutlich.
| |||||||||||||||||||||
| www.netcons.net | ||||||||||||||||||||||