NET - CONSULT
Professional Network and Communications Consulting

  Home Netzwerk Projektmanagement Service/Support Projekte/Erfahrungen Kontakt/Infos

 

Zurück

 

 

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Finanzglossar I

IAS
Abk. für International Accounting Standards

IASC
Abk. für International Accounting Standards Committee

IBIS
Abk. für Integriertes Börsenhandels- und Informationssystem Es war ein vollelektronisches Handelssystem; börsentäglich fand der IBIS-Handel von 8.30 Uhr bis 17 Uhr statt und wurde von Xetra (9.00 Uhr bis 20.00 Uhr) abgelöst.

IDR
Abk. für International Depositary Receipt

im Geld
s. Parität im Geld

IMM
International Monetary Market: kurzfr. Zinsfutures und Devisen

Immediate-or-cancel Auftrag
Auftragsart im elektronischen Handelssytem Xetra. Bestens- oder limitierter Auftrag, der vollständig oder teilweise ausgeführt werden muß, sobald er auf den Markt kommt, wobei nicht ausgeführte Teile annulliert werden.

Immobilie
Unbewegliche Sache, Liegenschaft, Vermögensgegenstand. Dazu gehören Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte (zum Beispiel das Erbbaurecht), Gebäude sowie fest damit verbundene Sachen.

Immobilienfonds
Investmentfonds bei dem das Fondsvermögen aus Immobilien besteht. Sie werden unterteilt nach

  • offene Immobilienfonds = unbegrenzte Zahl von Käufern
    Hier werden die von den Anlegern zufließenden Gelder nach dem Grundsatz der Risikomischung in überwiegend gewerblich genutzte Grundstücke, Gebäude und eigene Bauprojekte investiert.
  • geschlossene Immobilienfonds = Zahl der Anleger begrenzt
    Hierbei handelt es sich i.d.R. um ein bestimmtes Objekt. Ein Fond ist geschlossen, wenn das angestrebte Kapital gezeichnet ist.

Implizite Volatilität
Maß für die erwartete Preisfluktuation des Basiswertes, das aufgrund der aktuellen Marktpreise und nicht aufgrund historischer Daten über die Preisfluktuationen des Basiswertes berechnet wird.

Incoterms
Die International Commercial Terms sind internationale Regeln, die für die Auslegung der üblichen Lieferklauseln im internationalen Warenhandel geschaffen wurden. Sie beschreiben die essentiellen Vertragspflichten sowohl des Ex- als auch des Importeurs insbesondere in bezug auf den Warentransport und den Kosten- und Gefahrenübergang vom Ex- zum Importeur. Zwei bekannte Varianten stellen CIF und FOB dar.

Index
Plural: Indizes. Von der Statistik geliefertes Instrument, um Preis- und Mengenbewegungen von Gütern und Wertpapieren (Aktienindex) im Zeitablauf anschaulicher darzustellen. Dies geschieht meist dadurch, daß die betrachteten Werte prozentual bzw. relativ auf eine Basisgröße bezogen werden, die gleich 100 % gesetzt wird.

Indexanleihe
Indexanleihen sind Schuldverschreibungen, deren Rückzahlungsbetrag an den Stand eines Indizes (z. B. DAX) gebunden ist.

Indexaktien
Indexaktien werden technisch wie Aktien betrachtet, sind damit täglich handelbar und könne auch geshortet werden. Die bekanntesten Indexaktien an der AMEX sind Spiders, Diamonds, Webs und Qubes. Indexaktien schütten vierteljährlich (US) Dividenden aus.

Indexfonds
Indexfonds bilden einzelne Indices nach wie beispielsweise S&P 500, Nasdaq 100 etc.; Indexfonds sind erst seit kurzer Zeit an Börsen handelbar. Ihr Nettovermögenswert wird am Ende eines Handelstages festgelegt. Bei Indexfonds werden Dividenden reinvestiert.

Indexierte Anleihen
Dem Anleger wird bei diesem Finanzinstrument eine feste Realverzinsung garantiert.

Indexoptionsschein
Ein Indexoptionsschein verbrieft das Recht auf eine Ausgleichszahlung bei Überschreiten (Call) bzw. Unterschreiten (Put) eines bestimmten Indexstandes. Siehe auch Optionsschein. Da ein Index als Bezugsobjekt effektiv nicht lieferbar ist, können ausschließlich Ansprüche auf Ausgleichszahlung bestehen.

Indikator
Als (Technischen) Indikator bezeichnet man die Gesamtheit aller mathematischen und statistischen Ableitungen und Vergleiche, die aus Kursverläufen heraus berechnet werden können. Indikatoren liefern alle nötigen Informationen, um die Qualität der vorliegenden Kursbewegung einzuschätzen und zu beurteilen; letztlich sollen damit Handelsentscheidungen getroffen oder bestätigt werden.

Indikatorlehre
Siehe Markttechnik .

Inverted Hammer
Eintagesformation aus der Candlestick - Theorie. Möglicher unterer Umkehrpunkt, kommt jedoch selten vor.

Indossament
Vermerk über die Übertragung von Wechselrechten. Der Berechtigte aus einem Wechsel, Aussteller oder Wechselnehmer, erklärt durch das Indossament, daß der Bezogene bei Fälligkeit nicht ihm, sondern einem neuen Wechselgläubiger die Wechselsumme zu zahlen hat.

Inflation
Prozeß der Erweiterung des Geldvolumens in einem Währungsgebiet mit der Folge der Preissteigerung (Geldentwertung). Fast alle westlichen Industrieländer leiden seit Jahren an einer langsamen Geldentwertung. Ihre Bekämpfung erfolgt bevorzugt im Wege monetärer Restriktionen, die regelmäßig zu negativen Auswirkungen an den Wertpapierbörsen führen. Wohlverhalten und Disziplin der öffentlichen Haushalte und Tarifpartner tragen dazu bei, dass die Inflation in Grenzen bleibt. Das Gegenteil der Inflation ist die Deflation. Klassische Folgen sind: Preisrückgänge und Rezession bis hin zu Konjunkturkrisen (beispielhaft die 30er Jahre).

Inhaberpapier
als Inhaberpapier bezeichnet man ein Wertpapier, dessen Rechte (Zinsen, Rückzahlung) allein an den Besitz des Papieres und nicht an eine (namentlich) bestimmte Person gebunden sind. In der Deutschland die häufigste Form des Wertpapiers. Inhaberpapiere können formlos verkauft, verschenkt oder vererbt werden. Ein Nachweis der Verfügungsberechtigung ist nicht erforderlich. Die Handhabung macht Inhaberpapiere besonders geeignet für den Börsenhandel.

Inhaberschuldverschreibung
Geläufigste Form der Verbriefung von Wertpapieren. Inhaberschuldverschreibungen berechtigen den Inhaber der Urkunde, die durch diese verbrieften rechte vom Schuldner zu fordern. Die Übertragung der Forderung erfolgt durch Übergabe des Wertpapiers.

Initial Margin
Sicherheitsleistung, die beim Eingehen eines Future-Geschäfts (Options & Futures) zu hinterlegen ist - auch "Erst-Einschuß" genannt.

Initial Margin
Jeder Teilnehmer am Futures-Handel muß ein Margin-Konto einrichten und mit einer anfänglichen Mindestsumme, der Initial Margin, ausstatten. Die Initial Margin muß ggf. durch zusätzliche Nachschüsse ergänzt werden. Sowohl die Initial- als auch die Maintenance-Margin muß während der gesamten Dauer der eingegangenen Futures-Position auf dem Margin-Konto nachweisbar sein.

Initial Public Offering (IPO)
Deutsch: "Erstes öffentliches Angebot", speziell: Erstinanspruchnahme des inländischen Aktienmarktes im Wege einer Kapitalerhöhung oder Umplazierung, d.h., es werden erstmalig Aktien eines Unternehmens interessierten Anlegern zum Kauf angeboten. Mit einem IPO ist im Allgemeinen eine Börsenzulassung des Aktienkapitals und die Aufnahme der Börsennotierung verbunden. Aus Unternehmenssicht bedeutet ein IPO die Beschaffung von Eigenkapital von außen durch Nutzung der Aktie als Finanzierungsinstrument.

Inkasso
Einzug fälliger Forderungen wie z.B. Wechsel, Schecks und Wertpapieren. Eine bekannte Form des Inkasso ist das Dokumenteninkasso.

Innerer Wert
Durch Ausübung eines Optionsscheins oder Option erzielbarer positiver Betrag. Differenz des Basispreises zum aktuellen Kurs des Bezugswerts im Hinblick auf das je nach Typ (Call oder Put) für den Käufer vorteilhafte Verhältnis (s. auch Parität)
Auch (Intrinsic Value) einer Option : Differenz zwischen dem Strike-Preis und dem aktuellen Preis (Kurs) des Basiswerts, d.h. der Gewinn, den ein Optionskäufer aus der sofortigen Ausübung der Option erzielen würde. Je nach Verhältnis zwischen Strike-Preis und aktuellem Kurs kann eine Option "In-the-money", "Out-of-the-money" oder "At-the-money" sein.

Insider
Insider ist, wer als Mitglied der Geschäftsführung bzw. des Aufsichtsrates, aufgrund seiner Beteiligung oder aufgrund seines Berufes Kenntnis von nicht öffentlich bekannten, erheblich kursbeeinflussenden Tatsachen hat (§ 13 WpHG); (Insiderregeln).

Insiderregeln
Einem Insider ist es verboten, für eigene oder fremde Rechnung Insiderpapiere zu erwerben oder zu veräußern. Ferner darf er keinem anderen eine Insider-Tatsache unbefugt mitteilen oder einem Dritten den Erwerb oder die Veräußerung von Insider-Papieren empfehlen (§ 14 WpHG). Bei Nichtbeachtung der Verbote können Strafverfahren gegen den Insider eingeleitet werden.

Insolvenz
Dauerhafte Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners. Einzelwirtschaftlich betrachtet führt die Insolvenz fast immer zur Zerstörung der Wirtschaftseinheit des Schuldners.

Integriertes Börsenhandels- und Informationssystem (IBIS)
Vollelektronischer Markt (Computerbörse) für Aktien und Renten (IBIS-R). Teilnehmer in IBIS konnte jedes Kreditinstitut werden und jeder Makler, der Mitglied einer deutschen Börse war. Die Börsenteilnehmer gaben Aufträge von ihren jeweiligen Büros und Handelsräumen in das Börsensystem ein. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, auf die publizierten Gebote zuzugreifen oder selbst Kauf- bzw. Verkaufsaufträge einzustellen. Das System stand den ganzen Tag über zur Verfügung und bot damit ständig Informationen und Handelsmöglichkeiten. Der Handel in IBIS umfasste die 30 DAX-Werte sowie weitere umsatzstarke Aktien, Optionsscheine und Anleihen der öffentlichen Hand. Er fand börsentäglich von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr statt und wurde von Xetra abgelöst.

Interest Rate Swap (IRS)
ist die Vereinbarung eines Tauschs von Zinsverpflichtungen - i.d.R. feste gegen variable Zinsen (z.B. LIBOR) - auf einen nominellen Kapitalbetrag in einer Währung für einen bestimmten Zeitraum. Es erfolgt kein Kapitalaustausch.

International Accounting Standards (IAS)
Rechnungslegungsregeln mit numerischer Bezeichnung (IAS 1 bis IAS 32), die vom IASC nach einem etwa dreijährigen Entwicklungsprozeß erlassen werden. Maßgebliche Zielsetzung der Rechnungslegung ist die Darlegung entscheidungsorientierter Informationen für einen breiten Kreis von Jahresabschlußinteressenten unter Einhaltung der Rahmengrundsätze "Verständlichkeit", "Entscheidungsrelevanz", "Vergleichbarkeit" sowie "Zuverlässigkeit".

International Accounting Standards Committee (IASC)
Freiwilliger, privater Zusammenschluß von über 100 mit Rechnungslegungsfragen befaßten Berufsverbänden aus 80 Ländern mit dem Ziel, Rechnungslegungsgrundsätze und -regeln, die bei der Aufstellung von Jahresabschlüssen beachtet werden sollen, zu formulieren, zu veröffentlichen und deren weltweite Akzeptanz zu fördern sowie die internationale Harmonisierung von Normen, Rechnungslegungsgrundsätzen und Methoden zur Aufstellung von Jahresabschlüssen voranzubringen.

International Depositary Receipt (IDR)
Stellen eine Weiterentwicklung der nur für den Gebrauch in den USA vorgesehenen American Depositary Receipts (ADR) im Sinne einer internationalen Verwendung dar. Die IDR sind 1970 von der Morgan Guaranty Trust Company eingeführt worden und werden nur außerhalb der USA verwendet.

International Primary Market Association (IPMA)
1984 gegründete Vereinigung führender Emissionshäuser im Bereich Aktien- und Anleiheemissionen (Emission). Die IPMA erläßt allgemeine Empfehlungen und Regeln, die zur Standardisierung und einer verbesserten Transparenz des Primärmarktgeschäftes beitragen sollen. Über 100 führende Emissionshäuser in Amerika, Asien und Europa haben sich der IPMA bereits angeschlossen (Stand '94).

International Securities Market Association (ISMA)
Vormals AIBD. 1969 gegründeter Dachverband der am Euro-Bond(-Markt) tätigen Institutionen und Händler mit Sitz in Zürich. Mehr als 900 führende Banken und Investmenthäuser sind Mitglied der ISMA (Stand '95). Hauptaufgabe der ISMA ist die Erstellung von Usancen für die Regulierung von Euromarkt-Geschäften.

International Society of Securities Administrators (ISSA)
1979 durch Initiative der Citibank, Deutsche Bank und Schweizer Bankverein gegründeter Dachverband mit dem Ziel der Vereinheitlichung (Standardisierung) und Weiterentwicklung von Abwicklungstechniken und -verfahren im Wertpapiergeschäft. Die ISSA hat heute mehr als 1500 Mitglieder (Stand '95).

Internationaler Währungsfonds (IWF)
1945 errichtete supranationale, weltweit tätige Institution mit der Aufgabe der Förderung des internationalen Handels und der weltweiten wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Weitere Aufgaben sind die Stabilisierung der Wechselkurse, die Bereitstellung von Krediten zur Überbrückung von Zahlungsbilanzungleichgewichten, die Mitwirkung bei Umschuldungsabkommen u.a.. Dem IWF gehören heute über 160 Staaten an. Deutschland ist seit 1952 Mitglied.

Internet-Banking
Nutzung des Internet, eines dezentral zugänglichen weltweiten elektronischen Netzwerks, zur Abfrage von Konto- und Wertpapierdepotinformationen und zur Erteilung von Zahlungsverkehrs- und Wertpapieraufträgen durch den Kunden. Die Datenübertragung erfolgt durch gesicherte Verfahren, welche die Vertraulichkeit der Informationen gewährleisten. Das Internet ist eine Möglichkeit zur Durchführung des Home Banking.

In-the-money
s. Parität im Geld
In the money ("im Geld") ist ein Call (Put), wenn der Strike-Preis unter (über) dem aktuellen Wert des Basiswerts liegt. In diesem Fall hat diese Option auch einen Inneren Wert. Der Optionsinhaber sollte die Option ausüben. Siehe Out of the money, At the money.

Inventarwert
Gesamtwert des Fondsvermögens eines Investmentfonds. Der Inventarwert dividiert durch die Anzahl der umlaufenden Fondsanteile ergibt den Inventarwert pro Anteil; bei offenen Fonds spricht man dann vom Rücknahmepreis.

Investment Banks
Im US-Trennbankensystem im wesentlichen auf Emissions- und Wertpapiergeschäfte spezialisierte Finanzinstitute.

Investmentfonds
In einem Investmentfonds bündelt eine Kapitalanlagegesellschaft die Gelder vieler Anleger, um sie nach dem Prinzip der Risikomischung in verschiedenen Vermögenswerten (Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Immobilien etc.) anzulegen und fachmännisch zu verwalten.

Investmentgesellschaft
(Kapitalanlagegesellschaft, KAG) Institution zur Verwaltung von Investmentfonds, die aus Wertpapieren (Wertpapierfonds) oder auch Immobilien (Immobilienfonds) gebildet werden. Die Anteile an Fonds nennt man Investmentzertifikate (Investmentanteilscheine), die öffentlich verkauft werden. Die Rechtsverhältnisse der Investmentgesellschaften sind im KAGG geregelt.

Investmentzertifikate
Anteile an einem Wertpapier- oder Immobilienfonds. Sie können jederzeit zum Rücknahmepreis verkauft werden. Für Anteile an geschlossenen Investmentfonds (Immobilienfonds) existiert jedoch kein organisierter Markt.

IPMA
Abk. für International Primary Market Association

Intervall Produkt
Das Produkt innerhalb einer Marginklasse, das vom DTM Risk Based Margining zur Erstellung des Risk Arrays für diese Marginklasse verwendet wird.

IPO
Abk. für Initial Public Offering

ISIN
Die ISIN ist die Internationale Wertpapierkenn-Nr. , die sich immer aus der nationalen WP-Kenn-Nr., dem Länderzeichen und einer Prüfziffer zusammensetzt. Sie besteht aus zwölf Ziffern, wobei die ersten beiden Stellen das Länderkennzeichen, die nächsten acht die nationale WP-Kenn-Nr. und die letzte eine Prüfziffer darstellen. Bei Ländern, die selbst keine eigenen nationalen WP-Kenn-Nr. vergeben (z. B. Schwellenländer), steht ein Industrieland Pate.

ISMA
International Securities Market Association, vormals AIBD

ISSA
Abk. für International Society of Securities Administrators

IWF
Abk. für Internationaler Währungsfonds

www.netcons.net